Samstag, 31. August 2013

Seetage auf dem Weg nach Niue

Unsere Fahrt von Bora-Bora nach Niue ist keine angenehme Tour. Der geplante Stopp auf Palmerston fällt aus, weil inzwischen der Wind auf West gedreht hat und auf dem offenen Ankerplatz ein starker Schwell steht. Wir hatben nun das Vergnügen gegen den Westwind anzukreuzen, was aber nur ein hin und her ist und uns fast keine Meile voran bringt. Lediglich die Höhe können wir halten. Im Nordosten von Niue erwischt uns zu guter letzt noch eine unangenehme Kreuzsee, die uns Salzwasser durch die Doradolüfter in den Salon beschert. Mal wieder eine neue Erfahrung für uns.
Eine Dorade


Via Inmarsat:
GPS fix
Lat: S 17 28' 42''
Long: W 157 26' 0''
Time: 20:10:59 UTC
Date: 31-08-2013


GPS fix
Lat: S 17 16' 18''
Long: W 155 22' 3''
Time: 21:39:11 UTC
Date: 30-08-2013
Altitude: 0 m
Velocity: 12 km/h

Selten fangen wir mal einen Fisch im Pazifik. Delfine haben wir noch überhaupt nicht gesehen. Ist der Pazifik leergefischt? Es hat den Anschein.

Freitag, 30. August 2013

Abschied von Französisch Polynesien

nachdem wir noch einmal steuerfrei Diesel an der Tankstelle neben der MAiKaiMarina gebunkert haben, setzen wir Segel und verlassen Bora Bora, doch etwas wehmütig, nach nur 7 Tagen. Leider haben wir die Manta-Putzerstation verpasst. Mit diesen majestätischen Tieren wäre ich gern geschnorchelt.
Dafür haben wir die bereichernde Bekanntschaft von drei Seglerpaaren gemacht. Diesmal sogar ausschließlich deutschsprachig.
Nun segeln wir mit etwa 270° unter Gennaker und Groß um 4-5kn in den Sonnenuntergang.

Hinter uns liegt Bora Bora, die Schöne, erst noch von der Sonne beschienen, und im Licht- und Schattenspiel dieser, groß und grün. Dann immer kleiner und schwärzer im Osten zurückbleibend.

Vor uns liegt Maupiti, hinter der die Sonne direkt untergeht und die Insel von hinten bescheint, Bilderbuchfotos inklusive. So segeln wir in die heraufziehende Nacht.

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Mittwoch, 21. August 2013

Bora Bora, Gesellschaftsinsel, Franz.Polynesien

Anfahrt auf Bora Bora
BORA BORA - wenn man diese beiden Worte hört, gerät man ins schwärmen und träumen.

Nun ja. Die Realität für uns sah anders aus. Die Insel ist schön, ja, aber dass sie nun schöner, als ihre Schwestern sein soll. Nein, das fanden wir nicht.
Das mag für einen Hotelgast anders aussehen, der das Hausriff vor der, im azurblauen Wasser stehenden, Südseehütte hat, sich abends zum Büffet und polynesischer Tanzshow begibt und sich im Hotel aller Annehmlichkeiten erfreuen kann, die er gebucht hat. Inklusive Kauf einer Perlenkette für die Frau oder Freundin in der  hoteleigenen Boutique.
Wir haben uns dieses Eiland ebenso luxuriös vorgestellt wie St.Barth in der Karibik.
In der hiesigen "Hauptstadt" Vaitape fallen zB. die Kreuzfahrer auf eine mäßg asphaltierte Straße mit ein paar Hütten, in denen sie allerlei Souvenirs und natürlich schwarze Perlen kaufen können.

erster Ankertag vor dem Intercontinental
Die Natur und das Wasser hingegen sind wirklich eine Augenweide. Besonders das Wasser hat tausend Farben Blau.

In der MaiKaiMarina haben wir glücklicherweise erneut eine Boje ergattern können. Die Wassertiefe beträgt hier etwa 25m. Hätten wir ankern müssen mit unseren 77m Kette wär das eng geworden. Und ziemlich schwer beim Anker auf Manöver.

Mittwoch, 14. August 2013

Raiatea und Tahaa, Gesellschaftsinsel, Franz.Polynesien

 Anfahrt auf Raiatea und Tahaa.










Kreiselschnecke, so gross! Nach dem Fotoshooting habe ich sie natürlich zurück ins Korallenriff gelegt.


Sonntag, 4. August 2013

Moorea, Gesellschaftsinsel, Franz.Polynesien

Moorea - Opunohu Bay mit einem fantastischen Panaorama
Belvedere mit Blick über beide Buchten
Stachelrochen zum streicheln nah
ANICO im Sonnenuntergang
Zu kurz die Zeit, zu schön der Ort. Fotos sagen mehr als tausend Worte.